Datenschutz-Tools
Ein Foto verrät oft mehr als das, was darauf zu sehen ist. In den Metadaten stecken Kameramodell, Aufnahmezeit und häufig der genaue GPS-Standort. Auf Screenshots landen schnell Namen, E-Mail-Adressen oder Kontonummern. Die Werkzeuge dieser Kategorie helfen dir, solche Informationen zu entfernen, bevor du ein Bild weitergibst.
Gerade hier ist es wichtig, dass deine Bilder nicht auf einen fremden Server wandern. Deshalb läuft die Verarbeitung vollständig in deinem Browser.
EXIF-Daten entfernen
Kamera-, Datums- und Geräteinformationen aus dem Bild löschen.
GPS-Daten entfernen
Standortdaten aus Fotos löschen, bevor du sie teilst.
Metadaten-Explorer
Zeigt sichtbar, welche Daten in deinem Foto stecken (Kamera, GPS, Software) – und entfernt sie auf Wunsch.
Screenshot anonymisieren
Namen, E-Mail-Adressen und andere sensible Bereiche verpixeln oder schwärzen.
Welches Werkzeug passt?
Je nachdem, was du schützen willst:
- Erst nachsehen, was drinsteckt: Der Metadaten-Explorer zeigt Kamera, Aufnahmedatum und Standort eines JPG-Fotos an und entfernt die Daten auf Wunsch.
- Alle Metadaten entfernen: EXIF-Daten entfernen löscht Kamera-, Datums- und Geräteinformationen in einem Schritt.
- Nur der Standort soll weg: GPS-Daten entfernen prüft, ob Standortdaten enthalten sind, und entfernt sie.
- Inhalte im Bild unkenntlich machen: Mit Screenshot anonymisieren verpixelst oder schwärzt du einzelne Bereiche.
Wann sich das lohnt
Viele große Plattformen entfernen Standortdaten beim Hochladen selbst. Darauf verlassen kannst du dich aber nicht: Fotos, die du per E-Mail, als Dateianhang im Messenger oder über einen Cloud-Link teilst, kommen meist unverändert beim Empfänger an. Besonders bei Bildern von zu Hause, von Kindern oder für Kleinanzeigen lohnt sich ein kurzer Blick in die Metadaten.
Zum Schwärzen gilt: Ein schwarzer Balken ist sicherer als ein Weichzeichner. Verpixelung sollte grob genug sein, dass sich der Text nicht mehr erahnen lässt.