Bilder optimieren
Ein Foto aus dem Smartphone ist oft mehrere Megabyte groß und tausende Pixel breit. Für eine Website, ein Upload-Formular oder eine E-Mail ist das meist viel mehr als nötig. Die Werkzeuge in dieser Kategorie machen deine Bilder kleiner, ohne dass du ein Bildbearbeitungsprogramm installieren musst.
Dabei gibt es zwei Stellschrauben: die Abmessungen in Pixeln und die Kompression, also wie stark die Bilddaten beim Speichern zusammengefasst werden. Welche davon du brauchst, hängt von deinem Ziel ab. Alle Werkzeuge arbeiten direkt in deinem Browser, deine Bilder werden nicht hochgeladen.
Bild komprimieren
Dateigröße reduzieren, Qualität möglichst erhalten – direkt im Browser.
Bild verkleinern
Abmessungen (Breite/Höhe) verringern, Seitenverhältnis bleibt erhalten.
Bildgröße ändern
Exakte Pixelmaße frei einstellen.
Bild auf X KB verkleinern
Zielgröße eingeben (z. B. 200 KB) – Qualität wird automatisch angepasst.
Welches Werkzeug passt?
Die vier Werkzeuge überschneiden sich etwas, setzen aber an unterschiedlichen Stellen an:
- Die Datei ist zu groß, die Maße passen: Bild komprimieren senkt die Dateigröße über einen Qualitätsregler.
- Das Bild ist zu breit: Bild verkleinern verringert Breite und Höhe, das Seitenverhältnis bleibt erhalten.
- Du brauchst exakte Pixelmaße: Mit Bildgröße ändern gibst du Breite und Höhe genau vor.
- Ein Formular verlangt eine Höchstgröße: Bild auf X KB verkleinern sucht automatisch die beste Qualität, die unter deinem Limit bleibt.
Erst die Pixel, dann die Qualität
Die Dateigröße wächst grob mit der Zahl der Pixel. Ein Foto mit 6000 × 4000 Pixeln hat 24 Millionen Bildpunkte, auf 2000 × 1333 verkleinert sind es nur noch knapp 2,7 Millionen. Das spart meist mehr als jede Qualitätsstufe. Verkleinere deshalb zuerst auf die Breite, die du wirklich brauchst, und justiere danach die Kompression.
Hast du viele Bilder auf einmal, nimm die Varianten aus den Batch-Tools. Sie verarbeiten ganze Stapel und liefern das Ergebnis als ZIP-Datei.